Mein Reset-Ritual: 20 Jahre Erfahrung mit Heilfasten
- Jeannette Rabold
- 31. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Seit über zwei Jahrzehnten ist es ein fester Bestandteil meines Jahres: das Heilfasten.
Ein- bis zweimal jährlich nehme ich mir bewusst 10 bis 14 Tage Zeit für diesen intensiven Prozess, der für mich weit mehr als nur ein Verzicht auf Nahrung ist. Es ist eine Reise zu mir selbst und ein unglaublich wirkungsvolles Werkzeug für meine Gesundheit.
Die Effekte, die ich dabei immer wieder erlebe, sind einfach erstaunlich. Mein ganzer Körper fühlt sich an wie neugeboren: Die Muskeln und Bänder werden spürbar weicher, was meine Beweglichkeit im Alltag enorm verbessert. Beginnende Gelenkschmerzen in den Händen, die sich manchmal einschleichen, verschwinden während der Kur vollständig.
Aber die positiven Veränderungen gehen noch tiefer. Mein Blutdruck reguliert sich auf ein optimales Niveau, meine Haut wird rein, weich und bekommt einen frischen Glow. Mental fühle ich mich unglaublich klar und fit. Die Belastbarkeit im Alltag steigt, ich bin voller Tatendrang und Energie – oft komme ich sogar mit weniger Schlaf aus. Das Gefühl eines flachen, leichten Bauches ohne jedes Völlegefühl ist einfach unbezahlbar. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Meine tägliche Trinkmenge hat sich nachhaltig enorm erhöht.
Die Praxis: Wie ich meine Fastenkur gestalte
Natürlich ist nicht jeder Tag ein Spaziergang. Gerade die ersten beiden Tage können herausfordernd sein. Anfängliche Rückenschmerzen, gelegentliches Kopfweh, Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme können auftreten. Doch über die Jahre habe ich gelernt, diese Signale als Teil des Reinigungsprozesses zu akzeptieren und meinem Körper die Ruhe zu geben, die er dann braucht.
Ein großer Vorteil: Ich brauche für die kompletten 14 Tage nur 5 Tage Urlaub! Diese Zeit nutze ich bewusst als intensive Auszeit für mich selbst – eine echte Entschleunigung vom Alltag. Ab der zweiten Woche kann ich problemlos wieder arbeiten gehen, ohne Einschränkungen. Das zeigt, wie adaptiv der Körper ist und wie gut sich das Heilfasten in den realen Alltag integrieren lässt.

Während dieser kostbaren Auszeit bin ich am liebsten allein mit mir selbst. Manchmal zieht es mich an die Ostsee für einen Kurztrip – die salzige Luft und das Rauschen des Meeres sind unglaublich regenerativ. Meistens bleibe ich aber zu Hause und nutze die Zeit für das, was mir guttut: Wanderungen in der Natur, Joggen, Schwimmen und auch bewusste Körperpflege – Kosmetik, die meine Haut in dieser sensiblen Phase verwöhnt. Diese Kombination aus Bewegung, Ruhe und Selbstfürsorge ist das perfekte Begleitung für die Fastenkur.
Interessant ist auch die Entwicklung beim Gewichtsverlust. Während ich bei meinem allerersten Mal vor 20 Jahren noch 5 kg in 5 Tagen verlor, sind es heute meist nur noch 2-4 kg in 14 Tagen. Das zeigt mir, wie intelligent mein Körper ist und wie er sich an diese Phasen gewöhnt hat. Der Fokus liegt für mich längst nicht mehr auf der Waage, sondern auf der tiefgreifenden Regeneration.
Das Fazit nach 20 Jahren
Jede Fastenkur ist eine einzigartige Erfahrung, aber das Ergebnis ist konstant: Ich fühle mich zentriert, gestärkt und voller Lebensenergie. Mit nur 5 Tagen bewusster Auszeit kann ich meinen ganzen Körper und Geist regenerieren – das ist für mich die beste Investition in meine langfristige Gesundheit und mein Wohlbefinden. Und das Beste: Ab Woche 2 bin ich wieder voll im Alltag aktiv, ohne dass die Fastenkur meine Arbeit beeinträchtigt.



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